Canva ist als Design-Tool genial: In wenigen Minuten lassen sich Grafiken, Präsentationen und Social-Media-Posts erstellen – inzwischen sogar komplette Webseiten und das ohne Canva Pro in der kostenlosen Variante.
Was auf den ersten Blick wie die perfekte All-in-one-Lösung wirkt, hat jedoch genau dort seine Grenzen, wo es für dein Business ernst wird: Sichtbarkeit bei Google, Ladezeiten, Erweiterbarkeit, Rechtssicherheit und ein professioneller Auftritt nach außen.
In diesem Beitrag geht es deshalb nicht darum, dir Schritt für Schritt zu zeigen, wie Du Dir selbst eine Canva-Seite zusammenklickst und erstellen kannst. Stattdessen erfährst Du, wofür Canva-Websites taugen, wo sie Dich langfristig ausbremsen – und welche Alternativen sinnvoll sind, wenn Deine Website wirklich Kunden gewinnen soll.
Du möchtest keine Zeit mit Experimenten verlieren?
Wenn Deine Website professionell aussehen, rechtssicher sein und Dir kontinuierlich Anfragen bringen soll, setzen wir sie für Dich technisch sauber mit WordPress um – inklusive Design, Technik und grundlegender SEO-Basis.
Website professionell erstellen lassen ➜Inhaltsverzeichnis „Canva Website erstellen“
- Eine Webseiten mit Canva erstellen und die Grenzen
- Was Canva ausmacht – und was es nicht kann
- Eine Website in Canva kostenlos erstellen?
- Warum eine eigene Domain für professionelle Zwecke unerlässlich ist
- Die Wichtigkeit von SEO für Webseiten
- Canva für Webseiten: Einschränkungen und Nachteile
- Kostenfaktor: Sparen am falschen Ende?
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Canva-Website
- Fazit: Mit Canva Websites erstellen?
Eine Website mit Canva kostenlos erstellen und die Grenzen, die das mit sich bringt
Canva ist vielen als benutzerfreundliches Online-Grafikdesign-Tool bekannt. Es bietet eine Fülle an Vorlagen, Fotos, Schriftarten, Ki-Bilder, vieles davon auch schon in der kostenlosen Variante. Aber seit der Einführung des Website Builders im September 2022 hat es sich auch als Plattform für die Erstellung einfacher Webseiten etabliert. In diesem Blogbeitrag werden wir uns damit beschäftigen, welche Möglichkeiten und Einschränkungen Canva für die Website-Erstellung bietet, Canvas Grenzen für Webdesign aufzeigen und erklären, warum für professionelle Online-Auftritte eine eigene Webseite mit Suchmaschinenoptimierung unverzichtbar ist.
Was Canva ausmacht – und was es nicht kann
Bevor wir uns näher mit dem Canva-Website-Builder beschäftigen, werfen wir einen Blick auf das, was Canva in seiner bisherigen Form zu einer der beliebtesten Plattformen für Design gemacht hat. Der einfache Drag-and-Drop-Editor, die Vielzahl an Vorlagen und die Integration von Designelementen wie Icons, Bildern und Texten bieten einen unkomplizierten Einstieg in die Welt des Grafikdesigns. Canva ist daher nicht nur für Social Media-Posts oder Präsentationen beliebt, sondern wird zunehmend auch für die Erstellung von Webseiten genutzt. Doch wo liegen die Grenzen, wenn es um professionelle Webdesigns geht?
Was Canva kann - Die Erstellung schneller Layouts und Designs
Canva ist ideal, wenn es schnell gehen soll und eine einfache, optisch ansprechende Seite ohne großen technischen Anspruch genügt.
Mit Vorlagen und Drag-and-drop lassen sich schlanke, einseitige Websites oder Landingpages erstellen, zum Beispiel für Aktionen, Events oder als digitale Visitenkarte.
Grenzen von Canva-Websites - Blogs, proffessionelles SEO, Ladegeschwindigkeiten
Sobald mehrere Unterseiten, Blogbereiche, besondere Funktionen oder individuelle Anpassungen gefragt sind, stößt der Website-Builder von Canva schnell an seine Grenzen.
Auch bei SEO, Ladegeschwindigkeit, Rechts- und Datenthemen sowie der langfristigen Kontrolle über Domain und Inhalte ist Canva deutlich eingeschränkter als ein eigenes, professionell aufgesetztes System wie WordPress.
Für wen Canva noch passt - private Projekte, Hobby-Seiten
Canva kann sinnvoll sein, wenn jemand nur eine sehr einfache Seite benötigt, kurzfristig eine Aktion bewerben will oder erste Ideen visuell festhalten möchte, ohne direkt in eine vollwertige Website zu investieren.
Gerade für private Projekte, kleine Hobby-Seiten oder temporäre Kampagnen kann der schnelle Aufbau mit Vorlagen ausreichend sein.
Für wen Canva nicht sinnvoll ist - für größere Projekte, Shops, Blogs und Unternehmens-Homepages
Wer mit seiner Website gefunden werden, dauerhaft Kunden gewinnen und das eigene Angebot professionell präsentieren möchte, braucht in der Regel mehr als eine hübsche Ein-Seiten-Lösung.
Für Unternehmen, Praxen, Ferienunterkünfte oder Solo-Selbstständige, die ihre Website als zentrales Marketing- und Vertriebsinstrument einsetzen, ist eine individuell aufgebaute WordPress-Website auf eigener Domain die deutlich nachhaltigere Lösung.
Eine Website in Canva kostenlos erstellen?
Beim Designen einer Website mit Canva geht es um die visuelle Gestaltung deiner Seite – Farben, Schriften, Bilder und grafische Elemente sorgen für den ersten Eindruck und transportieren deine Markenidentität. Mit Canva kannst du dafür ein passendes Template auswählen, Bilder, Grafiken, Texte, Schriften, Animationen und KI-Inhalte hinzufügen und in der Vorschau direkt auch anschauen. Ebenso wichtig ist die klare Strukturierung und Anordnung der Inhalte. Durch vordefinierte Raster, Module und responsive Elemente in Canva entsteht ein übersichtliches Layout, das sich automatisch an verschiedene Endgeräte anpasst. So kombinierst du Design und Layout zu einer professionellen, benutzerfreundlichen Website – ganz ohne Programmierkenntnisse und veröffentlichst die Seite mit wenigen Klicks.
Für einfache, einseitige Projekte oder temporäre Landingpages kann das ausreichen – gerade dann, wenn es dir primär um ein schönes Layout geht und weniger um Sichtbarkeit und Technik im Hintergrund.
Warum eine eigene Domain für professionelle Zwecke unerlässlich ist
Ein wesentlicher Aspekt bei der Erstellung einer eigenen Website ist die Wahl der Domain. Websites, die mit einer URL wie:„.my.canva.site“ versehen sind, wirken für Unternehmen und professionelle Marken weniger seriös. Eine individuelle Domain gibt dir nicht nur mehr Kontrolle über die Brand Identity, sondern verbessert auch deine Auffindbarkeit in den Suchmaschinen. Zudem ist eine benutzerdefinierte Domain ein Zeichen für Professionalität und Vertrauen. Das sollte Dir bewusst sein, bevor Du eine eigene Website veröffentlichst.
Neu in Canva: Ab sofort gibt es ein zusätzliches Menü, mit dem man sich gegen eine Gebühr eine benutzerdefinierte Domain über Canva einfach erstellen lassen. Somit kannst Du nun eine Canva-Website auf einer individuellen Domain veröffentlichen und auf einer bestehenden Domain integrieren, allerdings nur, wenn Du bei Deinem Webhoster DNS-Einträge anpasst. Canva hat zudem eine neue Scrollfunktion eingeführt und bietet jetzt die Möglichkeit, einen Passwortschutz für Webseiten zu aktivieren. Diese kontinuierlichen Updates zeigen, dass Canva sich bemüht, seine Plattform weiter zu verbessern.
Die Wichtigkeit von SEO für Webseiten
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine der wichtigsten Strategien, um die Sichtbarkeit einer Website zu erhöhen und organischen Traffic zu gewinnen. Die Optimierung von SEO ist auf mehreren Ebenen erforderlich:
- Keyword-Integration:
Die richtigen Keywords in den Texten der Website zu integrieren, ist entscheidend für eine gute Platzierung in den Suchergebnissen. - Ladegeschwindigkeit:
Eine schnelle Ladezeit verbessert das Benutzererlebnis und wirkt sich positiv auf das SEO-Ranking aus. - Mobile Optimierung:
Da immer mehr Nutzer über mobile Endgeräte auf Webseiten zugreifen, ist eine mobile Optimierung wichtig. - Hochwertiger Inhalt:
Relevante, gut geschriebene Inhalte sind ein weiterer wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen SEO-Strategie.
Canva als Website-Builder: Wichtige Einschränkungen und Nachteile
Canva bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, einfache, einseitige Websites von grund auf neu zu erstellen – ideal für kleine Projekte, Landingpages oder visuell ansprechende Präsentationen. Für professionelle Webauftritte, die wachsen sollen, stößt das Tool jedoch schnell an seine Grenzen.
1. Eingeschränkte Design- und Anpassungsmöglichkeiten
Wie viele Baukastensysteme bietet auch Canva nur eine begrenzte Auswahl an Vorlagen und Gestaltungsmöglichkeiten. Dadurch ähneln sich viele Designs stark, was zu einem Mangel an Individualität führen kann.
Im Gegensatz dazu ermöglichen Systeme wie WordPress in Kombination mit Page-Buildern wie Elementor nahezu unbegrenzte kreative und technische Anpassungen.
2. Begrenzte Funktionalität für komplexe Webseiten
Canva eignet sich vor allem für einfache, einseitige Websites.
Für größere oder interaktive Projekte – z. B. mehrseitige Webauftritte, Online-Shops, Mitgliederbereiche oder dynamische Inhalte – fehlen die notwendigen Funktionen und Erweiterungen.
Professionelle CMS-Systeme wie WordPress bieten hingegen eine breite Auswahl an Plugins, um nahezu jede gewünschte Funktion zu integrieren.
3. Einschränkungen bei SEO (Suchmaschinenoptimierung)
Eine solide Suchmaschinenoptimierung ist entscheidend für langfristigen Online-Erfolg.
Canva stellt nur grundlegende SEO-Optionen bereit, was für einfache Websites ausreicht, aber für ambitionierte Projekte deutlich zu wenig ist.
Tools wie WordPress in Verbindung mit SEO-Plugins wie Yoast oder Rank Math bieten wesentlich tiefere Optimierungsmöglichkeiten und damit bessere Chancen auf gute Google-Rankings.
4. Kein integriertes Blogging-System
Content-Marketing bleibt einer der wichtigsten Bestandteile digitaler Strategien.
Da Canva kein Blogging-Tool anbietet, ist weder eine regelmäßige Content-Pflege noch eine professionelle Blogstruktur möglich.
WordPress hingegen wurde ursprünglich als Blogging-Plattform entwickelt und bietet umfassende Funktionen für langfristiges Content- und SEO-Wachstum.
5. Abhängigkeit vom Anbieter
Wer eine Website über Canva erstellt, ist eng an den Dienstleister gebunden. Änderungen im Geschäftsmodell, in Preisen oder in verfügbaren Funktionen wirken sich direkt auf die eigene Seite aus.
Ein selbst gehostetes System wie WordPress ermöglicht deutlich mehr Unabhängigkeit und Kontrolle über Hosting, Daten und Erweiterungen.
6. Kosten- und Wachstumslimitierungen
Bei Baukastensystemen liegen Hosting, Daten und Infrastruktur überwiegend beim Anbieter.
Das bedeutet weniger Kontrolle über Inhalte, Datenexporte und langfristige Verfügbarkeit.
Mit WordPress besitzt man seine Website vollständig und hat jederzeit Zugriff auf alle Daten sowie die Möglichkeit, diese frei zu exportieren oder zu migrieren.
7. Eigentumsrechte und Datenkontrolle
Bei Baukastensystemen liegen Hosting, Daten und Infrastruktur überwiegend beim Anbieter.
Das bedeutet weniger Kontrolle über Inhalte, Datenexporte und langfristige Verfügbarkeit.
Mit WordPress besitzt man seine Website vollständig und hat jederzeit Zugriff auf alle Daten sowie die Möglichkeit, diese frei zu exportieren oder zu migrieren.
Bereit, Dein Projekt sichtbar zu machen?
Genau an diesen Punkten steigen viele Selbstbauer irgendwann aus: Die Seite sieht zwar nett aus, bringt aber kaum Anfragen, lädt langsam und wirkt irgendwie nicht rund. Du willst wissen, warum?
Kostenlosen Website-Check starten ➜Kostenfaktor: Mit der Website auf Canva am falschen Ende sparen?
Es mag verlockend sein, die Kosten für die Erstellung einer Website mit Canva zu sparen, da es zunächst eine kostenlose oder günstige Option zu sein scheint. Jedoch können die begrenzten Funktionen und die eingeschränkte SEO-Funktionalität auf lange Sicht zu einer geringeren Sichtbarkeit und verpassten Geschäftsmöglichkeiten führen. Für Unternehmen, die eine nachhaltige Online-Präsenz aufbauen möchten, lohnt sich eine Investition in eine professionellere Lösung.
FAQ: Eine Website mit Canva erstellen - Häufige Fragen
Nein, Canva unterstützt derzeit keine E-Commerce-Funktionalitäten wie Online-Shops oder Zahlungssysteme. Für Online-Shops ist eine spezialisierte Plattform wie Shopify oder WooCommerce besser geeignet.
Nur eingeschränkt. Für flexiblere und leistungsstärkere Lösungen empfehlen wir jedoch Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress, kombiniert mit Page-Buildern wie Elementor, die umfangreiche Anpassungsoptionen und erweiterte SEO-Möglichkeiten bieten.
Plattformen wie Joomla, Squarespace oder Wix bieten derzeit noch umfangreichere Funktionen und eine etwas bessere SEO-Unterstützung. Aber auch hier gilt, volle Flexibilität, Bearbeitbarkeit und Leistungsstärke erhältst Du erst mit einem CMS.
Mit Canva Websites erstellen?
Canva kann eine gute Übergangslösung sein, wenn Du schnell eine einfache Seite brauchst und nicht auf langfristige Sichtbarkeit oder besondere Funktionen angewiesen bist.
Sobald Deine Website aber Kunden gewinnen, rechtssicher wachsen und sich flexibel entwickeln soll, kommt ein vollwertiges System wie WordPress ins Spiel – idealerweise mit einem Team, das Technik, Design und SEO von Anfang an mitdenkt.
Bereit für eine Website, die für dich arbeitet?
Erfahre hier, wie wir Deine professionelle WordPress-Website gestalten – von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung und darüber hinaus.
Website erstellen lassen ➜